In Soacha, einer Gemeinde an der Peripherie von Bogotá, leben viele Migrantinnen und Migranten aus Venezuela. Sie bringen bemerkenswerte Kreativität und brachliegende Fähigkeiten mit. Unser Partner, der Jesuiten-Flüchtlingsdienst (JRS), steht ihnen dabei zur Seite, diese zu entfalten und eigene Kleinunternehmen aufzubauen. Weiterlesen
Für geflüchtete Menschen und Menschen in benachteiligten Verhältnissen ist ein Hochschulstudium oft nur ein weit entfernter Traum. Nur 9 von 100 Geflüchteten haben Zugang dazu. Seit 10 Jahren arbeitet unser Partner Jesuit Worldwide Learning (JWL) daran, diesen Traum zu erfüllen. Was 2016 mit 250 Studierenden in drei Ländern begann, hat sich zu einem weltweiten Netzwerk entwickelt, das fast 50’000 Menschen in 50 Ländern erreicht hat. Jesuiten weltweit Schweiz, Deutschland und Österreich begleiten JWL dabei als Partnerorganisationen.
Zum zehnjährigen Jubiläum lassen wir jene zu Wort kommen, die am besten wissen, was dieser Zugang bedeutet: die Studierenden selbst. Zehn Länder, zehn Geschichten, die zeigen, wie ein Studium Leben verändern kann.
Für viele junge Menschen in Flüchtlingslagern und Krisenregionen ist ein Hochschulstudium ein langersehnter Traum. Seit zehn Jahren macht unsere Partnerorganisation Jesuit Worldwide Learning (JWL) ihn wahr. Fast 50’000 Studierende konnten bereits einen Abschluss machen. Diesen Meilenstein möchten wir mit Ihnen feiern. Gleichzeitig lancieren wir eine Kampagne zur Unterstützung von Stipendien für benachteiligte junge Menschen. Hier finden Sie alle Informationen dazu.
Mit dem neuen Fellowship Programm „Wisdom Fellows“ laden Prof. Dr. Christian Rutishauser SJ und Jesuiten weltweit Schweiz Menschen ein, sich mit den spirituellen, intellektuellen und sozialen Quellen der ignatianischen Tradition auseinanderzusetzen. Drei Module in St. Blasien, Manresa und Malta sowie eine Begegnungsreise in den Nahen Osten verbinden persönliche Reflexion, gemeinsames Lernen und unmittelbare Erfahrungen vor Ort. Ein Programm für Menschen, die mitten im Leben stehen und nach neuen Perspektiven und einem «Mehr» suchen.
Pater George Saju SJ verbindet auf besondere Weise Glaube, Kunst und die Traditionen seiner indischen Heimat. Der Jesuit, Tänzer und Künstler bringt biblische Geschichten und spirituelle Themen durch klassischen indischen Tanz zum Ausdruck. Mit Gestik, Mimik und Bewegung eröffnet er dem Publikum dabei einen ungewohnten Zugang zu Glaube und Spiritualität.
In den kommenden Wochen weilt Pater Saju SJ für mehrere Auftritte in der Schweiz. Seien Sie herzlich eingeladen, die besondere Verbindung von Tanz und Gebet in nachfolgenden Gottesdiensten selbst zu erleben.
Schwere Sturzfluten haben in Nepal ganze Regionen verwüstet. Über 1’000 Menschen kamen ums Leben, weit über 4’000 werden noch vermisst. Auch Mitarbeitende und Einrichtungen unserer jesuitischen Partner sind betroffen. Das Nepal Jesuit Social Institute (NJSI) bereitet Nothilfemassnahmen vor.
Vor zwei Monaten erschütterten schwere Erdbeben den Norden von Venezuela. Die Bilder der Zerstörung sind aus den internationalen Schlagzeilen weitgehend verschwunden. Für die betroffenen Familien ist die Katastrophe jedoch längst nicht vorbei. Nach der ersten Nothilfe beginnt nun eine mindestens ebenso wichtige Phase: der Wiederaufbau. Die Jesuiten in Venezuela begleiten die Menschen dabei langfristig.
Am Montag, 24. August 2026, nahm uns Pater Gerald Baumgartner SJ im aki Zürich mit nach Syrien, offen und persönlich. Er erzählte von einem Land, das zum ersten Mal seit Jahren nicht im Krieg ist und in dem sich trotzdem kaum an morgen denken lässt.
Nach dem schweren Erdbeben im Westen Kolumbiens sind die Folgen für die Bevölkerung verheerend. Jesuitische Partner sind seit Jahrzehnten in den betroffenen Regionen verwurzelt und leisten nun Nothilfe, insbesondere in Buenaventura und im schwer zugänglichen Chocó.
Stan Swamy war Jesuit und Menschenrechtsaktivist, der sein Leben dem Einsatz für die Adivasi widmete, der indigenen Bevölkerung im indischen Bundesstaat Jharkhand. Er lebte und arbeitete mit ihnen, lernte ihre Sprache, dokumentierte Unrecht und klagte vor Gericht für die Freiheit Hunderter zu Unrecht Inhaftierter. «Wahrheit muss ausgesprochen werden, das Recht auf abweichende Meinungen muss gewahrt bleiben und auch den Armen muss Gerechtigkeit widerfahren. Ich bin kein stiller Zuschauer», schrieb er.
Unser Jahresbericht 2025 ist veröffentlicht. Er gibt Einblick in unsere Projekte, unsere Wirkung sowie die Verwendung der uns anvertrauten Spendengelder. Zudem finden Sie darin die Jahresrechnung und weitere Informationen zur Arbeit der Stiftung. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre.