JRS Schweiz – Einsatz für Geflüchtete

Der Jesuit Refugee Service Schweiz begleitet und unterstützt Geflüchtete. Speziell hilft er Menschen, mit einem abgewiesenen Asylgesucht, die in der Nothilfe sind.

JRS Schweiz

Ort:
Schweiz

Partner:
Jesuit Refugee Service (JRS) Schweiz Pater Christoph Albrecht SJ

Zielgruppe:

Abgewiesene Geflüchtete Personen, die in der Nothilfe sind.

So hilft Ihre Spende

Ihre Spende ermöglicht die Arbeit des Jesuit Refugee Service (JRS) Schweiz. Damit kann der JRS MigrantInnen und Geflüchtete Personen in der Nothilfe unterstützen, ihnen soziale und rechtliche Unter­stützung anbieten und bei Bedarf auch finanziell Hilfe leisten.

Geflüchtete in der Schweiz

2024 haben 27 740 Personen ein Asylgesuch in der Schweiz gestellt. Wer nicht aus der Ukraine ist, also keinen Schutzstatus S erhält, kann mit vier verschiedenen Antworten auf sein Gesuch konfrontiert werden:

1. 10 Prozent der Geflüchteten erhalten einen Nichteintritsentscheid (NEE). Damit wird entschieden, dass sie in ein anderes Land des Schengen-Raumes zurück­geschickt werden.

2. Ca. 30 Prozent der Asylgesuche werden positiv beantwortet, allerdings kann dieser Prozess zwischen 1 bis 4 Jahre dauern, dann erhalten die Flüchtlinge einen Ausweis B.

3. Etwa die Hälfte der Asylgesuche werden negativ beantwortet, allerdings mit einem subsidiärem Schutz, der verhindert, dass sie sofort ausgeschafft werden. Dieser Ausweis F wird von Jahr zu Jahr erneuert, oder eben nicht.

4. Knapp ein Sechstel der Asylgesuche der letzten 10 Jahre wurden negativ, samt Wegweisung beantwortet. Viele dieser Weggewiesenen reisen aber nicht sofort aus, sondern bleiben für unbestimmte Zeit in der Schweiz, leben oft in Rückkehrzentren, Containerlagern und unterirdischen Bunkern und sind auf Nothilfe angewiesen.

Der JRS Schweiz unterstützt mehrheitlich Menschen, die in die erste oder vierte Kategorie fallen. 

Rolle und Aufgaben des JRS Schweiz

Menschen, die auf Rückführung oder Ausschaffung warten, sind oft in sehr prekären Unterkünften untergebracht, an abgelegenen Orten, Containerlagern, unterirdischen Bunkern etc. Finanziell bekommen sie dabei Nothilfe. Nothilfe soll die Mittel liefern, ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen. In Realität ist das aber extrem wenig. In den meisten Fällen entspricht das Sachleistungen, also Kleider und Essen, wenn das nicht möglich ist, wird Geld ausgezahlt, in der Regel zwischen 8.- und 10.- täglich pro Kopf. 

Diese Zustände sind für die Menschen belastend. Deshalb besucht der JRS Schweiz, in Zusammenarbeit mit anderen Gruppierungen und Freiwilligen seit bald neun Jahren manche dieser Orte regelmässig und versucht, ein Beziehungsnetz entstehen zu lassen. Dieses soll den Betroffenen aus Isolation und Perspektivenlosigkeit heraushelfen. 

Die einzige Chance, für abgewiesene Asylsuchende, ist ein Härtefallgesuch. Damit dieses Gesuch aber Erfolg hat, muss eine gute sprachliche, soziale, kulturelle und berufliche Integration vorgewiesen werden. Das ist unter obig beschriebenen Zuständen natürlich schwierig. Der JRS fungiert deshalb als Vermittler zu Anwältinnen und Anwälten, Deutschkursen, Tandem-Kontakten, gebrauchten Computer und Velos, Praktikumsplätze, Freiwilligeneinsätzen und vielem mehr. Zwei Menschen, die der JRS Schweiz unterstützt hat, schildern ihre Geschichten in unserem aktuellen Magazin (Herbst 2025). 

Ihre Spende

Der JRS Schweiz unterstützt die Asylsuchenden in sehr vielfältiger Weise und ist auch immer bestrebt, die gesellschaftliche und politische Situation in der Schweiz zu hinterfragen. Für diese Arbeit brauchen Sie aber Zeit und Geld. Deshalb ist jede Unter­stützung, die Sie geben können, hilfreich und wird dankbar angenommen. 

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