– Kolumbien
JRS Kolumbien: Seit 30 Jahren begleiten wir den Aufbau von Wegen der Hoffnung
Hoffnung trotz Flucht und Gewalt: Seit drei Jahrzehnten steht JRS Kolumbien Menschen in erzwungener Migration zur Seite. Durch Schutz, Bildung und Gemeinschaft schafft die Organisation neue Perspektiven für eine gerechtere Zukunft.
Im Jahr 2025 feiert der Jesuiten-Flüchtlingsdienst Kolumbien drei Jahrzehnte des gemeinsamen Weges mit Menschen, die zu einer Flucht gezwungen wurden. Seit ihren Anfängen hat sich die Organisation unermüdlich dafür eingesetzt, diejenigen zu begleiten, zu unterstützen und zu verteidigen, die aufgrund des internen bewaffneten Konflikts, der mangelnden Gewährleistung ihrer Rechte, politischer Verfolgung und anderer Faktoren ihre Heimat verlassen mussten.
In diesen 30 Jahren hat der JRS Kolumbien eine umfassende Begleitung entwickelt, für Menschen, die unter erzwungener Migration leiden. Durch aufmerksames Zuhören diesen Menschen gegenüber und dem Wunsch diesen beizustehen und mit ihnen den Weg Jesu zu gehen haben sich vier Schlüsselprozesse konkretisiert.
Schutz: Ziel ist es, humanitäre Hilfe, Rechtsberatung und psychosoziale Begleitung anzubieten und sichere Räume zu schaffen, damit Tausende von Menschen, die auf der Suche nach einer besseren Zukunft sind, ihre Rechte wahrnehmen und ihr Leben in Würde neu aufbauen können.
Bildung: Durch die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen beim Zugang zu Bildung sowie durch die Begleitung bei der Anerkennung von Abschlüssen und der Ausbildung für den Lebensunterhalt hat JRS Kolumbien eine Brücke zur Förderung von Bildung und Lernen geschlagen, die Türen zu neuen Möglichkeiten für eine hoffnungsvolle Zukunft öffnet.
Gemeinschaftliche Integration: Förderung der Inklusion und aktiven Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund und Aufnahmegemeinschaften in den Gemeinden, in denen sie leben. Durch kulturelle Aktivitäten, Schulungen, Begleitung bei der Ausarbeitung von Gemeindeentwicklungsplänen, interkulturellen Dialog und Unterstützung von Unternehmertum und Beschäftigungsfähigkeit werden Fähigkeiten gefördert und Instrumente bereitgestellt, damit die Gemeinden ihr Schicksal mit Blick auf Gastfreundschaft und Versöhnung selbst in die Hand nehmen können.
Einflussnahme: Um die ungerechten Ursachen der erzwungenen Migration zu beseitigen, hat sich JRS Kolumbien bemüht, auf politischer und sozialer Ebene sowie in der öffentlichen Meinung Einfluss zu nehmen, um die Gesellschaft und die Entscheidungsträger für die Situation von Migranten, Vertriebenen, Gefangenen und anderen schutzbedürftigen Personen zu sensibilisieren, mit dem Ziel, ein gerechteres und freundlicheres Umfeld für alle zu schaffen.
Dieser Weg wurde dank der gemeinsamen Anstrengungen des Teams von JRS Kolumbien, seiner Partner und vor allem der Menschen, die die Organisation begleitet, möglich. Diese 30 Jahre sind ein lebendiges Beispiel dafür, wie Hoffnung selbst unter schwierigsten Umständen aufblühen kann. Das bestärkt JRS in seinem Engagement, den Bedürftigsten zu helfen, ganz nach dem Vorbild des barmherzigen Samariters.
Diese Arbeit war nur möglich dank Spenden und Unterstützungen aus aller Welt. Wenn Sie den JRS oder ähnliche Projekte unterstützen wollen, sind wir dankbar über jeden Beitrag.
