Jesuiten

- Nahostkrise

Libanon: Vertrieben, aber nicht vergessen

Auch Wochen nach Beginn des Kriegs bleibt die humanitäre Lage im Libanon dramatisch: Tausende Menschen leben weiter in Sammelunterkünften. Der Jesuiten-Flücht­lings­dienst versorgt vertriebene Fami­lien in Beirut und anderen Landesteilen. JRS-Koordinator P. Michael Petro SJ schildert die Angst und Unsicherheit der Menschen, aber auch Momente der Hoffnung

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- Jesuit Refugee Service

Von Rom bis an die Ränder der Welt

Cecilia Bock ist verantwortlich für Monitoring und Evaluation beim Jesuiten-Flücht­lings­dienst in Rom (JRS). Im Interview spricht sie über ihre Berufung und ihr Engagement bei der Begleitung von Geflüchteten in verschiedenen Regionen der Welt. Ihre Erfahrung: Mitgefühl, Zuhören und Beharrlichkeit sind konkrete Formen gelebten Glaubens.

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- Nahost-Krise

Libanon: Hilfe inmitten von Vertreibung und Gewalt

Fast 1.500 Tote, über 4.500 Verletzte und mehr als 1 Million Vertriebene: Die humanitäre Lage im Libanon ist dramatisch. Rund 140.000 Menschen leben derzeit in Gemeinschaftsunterkünften. Der Jesuiten-Flücht­lings­dienst (JRS) unterstützt betroffene Fami­lien mit Lebensmitteln, Nothilfe und Bildungsangeboten

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- Syrien

Frans van der Lugt SJ: Die Liebe, die nicht stirbt

Mitten in Krieg, Zerstörung und Hunger blieb Pater Frans van der Lugt bei den Menschen in Homs. Als Jesuit, Seelsorger und Brückenbauer stand er an der Seite jener, die vergessen waren. Christen und Muslime schätzten ihn gleichermaßen als Mann des Friedens, der zuhörte, begleitete und Hoffnung lebte. Drei Tage vor seinem 76. Geburtstag wurde er im April 2014 ermordet. Sein Zeugnis aber lebt weiter.

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- Venezuela

Ein sicherer Ort in unsicheren Zeiten

Nach dem US-Angriff prägen Unsicherheit und Angst das Leben vieler Fami­lien in Venezuela. Das jesuitische Bildungswerk Fe y Alegría bewahrt Schutzräume und schenkt Hoffnung

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- Syrien

Wo Ruinen schweigen, und Herzen sprechen

Missionsprokurator P. Christian Braunigger SJ und Mitarbeiter Dr. Norbert Dischinger haben unsere Partnerprojekte in Damaskus, Homs und Aleppo besucht. In seinem Reisebericht erzählt Pater Braunigger von zerstörten Vierteln, mutigen jungen Menschen und Orten der Hoffnung.

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- Myanmar

Kein Frieden, keine Sicherheit, keine Heimat

Jesuiten und andere kirchliche Organisationen warnen vor wachsender Not und Gewalt nach Scheinwahlen – 3, 6 Millionen Menschen sind auf der Flucht

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- Agrarökologie

Meine Erde, mein Palast

Die Arbeit im landwirtschaftlichen Schulungszentrum Kursus Pertanian Taman Tani (KPTT) ist für den indonesischen Jesuiten Bruder Dieng Karnedi SJ ein persönlicher „Schlüssel zur ökologischen Bewusstseinsbildung“. In einer Reflexion ruft uns dazu auf, unsere Beziehung zur Erde grundlegend zu überdenken: „nicht als Ressource, sondern als heilige Gabe“.

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- Syrien

Hoffnung unter Beschuss

Neue Kämpfe erschüttern Aleppo und treiben viele Menschen in die Flucht. Der Jesuitenpater Gerald Baumgartner schildert die Lage vor Ort und mahnt zu Dialog und internationaler Vermittlung.

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- KATC Sambia

Kasisi: Ort der Zukunft

Zum Jahresende berichtet P. Claus Recktenwald SJ aus dem Kasisi Agricultural Training Center (KATC) in Sambia über herausragende Fortschritte in agroökologischer Land­wirt­schaft, Bildung und der Stärkung bäuerlicher Gemeinschaften. Kasisi entwickelt sich damit zum zentralen Ausgangspunkt für nachhaltige Entwicklung im Land.

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- JRS Uganda

Neue Wege

Nach acht Jahren übergibt Christina Zetlmeisl die Leitung des Jesuiten-Flücht­lings­dienstes (JRS) Uganda an ihren Nachfolger P. Paul Kalenzi SJ. In Zeiten großer Veränderungen und Herausforderungen muss der JRS Kosten einsparen und wird „versuchen, Einnahmen zu generieren, manchmal auch aus ungewohnten Quellen“, kündigt Pater Paul an

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- Jesuiten

Trauer um Pater Neudecker

P. Reinhard Neudecker SJ ist am 22.11. in Unterhaching verstorben. Bekannt als Experte für rabbinische Literatur und interreligiösen Dialog übernahm er zahlreiche Gastprofessuren, u.a. auf den Philippinen, in Indonesien, Korea und Japan und in den USA, begleitete auch nach seiner Emeritierung 2008 mehrere Forschungsprojekte. Mit 87 Jahren legte er nun sein Leben in die Hände seines Schöpfers zurück.

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- Jesuit Worldwide Learning

Umweltbewusst mit Zertifikat

Im Herzen des kenianischen Masai-Mara-Naturschutzgebiets erhielten 35 junge Massai als Absolventinnen und Absolventen des Bildungsprogramms Jesuit Worldwide Learning ihr Zertifikat in Ökotourismus – verliehen von der Ramon-Llull-Universität Barcelona. Für JWL-Direktor P. Peter Balleis SJ sind sie „die wahren Hüterinnen und Hüter dieser einzigartigen Landschaft“

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- P. Arturo Sosa SJ

„Wir arbeiten alle an einer Sendung”

Pater General Arturo Sosa SJ, ranghöchster Jesuit, verdeutlicht bei seinem Besuch in Nürnberg: Glaube und Gerechtig­keit sind nicht voneinander zu trennen

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- Südsudan

Lernen heißt leben

64 Prozent der Mädchen im Südsudan besuchen keine Schule. Erschüttert von Armut, Flucht und Diskriminierung bleibt Bildung für Frauen meist ein unerreichbarer Traum. Schulen der Jesuiten bringen den Wandel, damit Mädchen wie Amin lernen, träumen und ihre Zukunft gestalten können

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- Weltkirche

„Mut, nicht zu schweigen“

Im Jahresbericht der „Konferenz Weltkirche“ skizziert Missionsprokurator P. Christian Braunigger SJ, wie Kürzungen in der Entwicklungshilfe „ganz unmittelbar das Leben von Millionen“ gefährden sowie „die negativen Auswirkungen auf die internationale Gemeinschaft“. Umso wichtiger: Unter­stützung für Hilfsorganisationen wie unsere Partnerinnen und Partner vom JRS

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- Ukraine

Hoffnung auf ein Leben in Fülle

Missionsprokurator P. Christian Braunigger SJ bereist die Ukraine und berichtet über den Einsatz der Jesuiten für die Leidtragenden des Kriegs: Im Zentrum „Space of Hope“ finden Angehörige gefallener Soldaten Seelsorge und psychologische Betreuung

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- Jesuit Refugee Service

Mehr als Überleben: Was Schutz wirklich bedeutet

Ob in Calais, Frankreich, oder in Bangui in der Zentralafrikanischen Republik: Menschen auf der Flucht sehnen sich danach, nicht nur sicher zu sein, sondern als Mensch anerkannt zu werden. Für Franck Aristide Brou SJ, einen jungen Jesuiten aus der Elfenbeinküste, wurde diese universelle Sehnsucht zum Leitmotiv seiner Arbeit mit Geflüchteten weltweit.

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- Syrien

„Der Anschlag ändert nichts, aber gleichzeitig so vieles“

Im syrischen Homs wurde der Österreicher Gerald Baumgartner SJ am Samstag zum Diakon geweiht. Dort hatte er zwei Jahre lang in der Jugendarbeit gearbeitet, bis er nach dem Erdbeben 2023 die Koordination der Nothilfe übernahm. Im Interview erklärt er, warum Syrien gerade jetzt der richtige Ort für ihn ist

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- Vietnam

Begegnung in den Bergen

Pater Stefan Taeubner SJ hat im Februar 2025 den Norden Vietnams bereist und berichtet über Glauben und Kultur des Volks der H’Mong – und eine junge, dynamische Kirche, die bescheiden bleibt.

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- KATC Sambia

Zukunft für Afrikas Land­wirt­schaft

In Sambia machen die agrarökologischen Konzepte des Kasisi Agricultural Training Centre Schule – nun haben sich auf Einladung des Ministeriums für Grüne Wirtschaft Vertreterinnen und Vertreter von Partnerministerien aus 15 afrikanischen Ländern für einen Workshop in Kasisi getroffen

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- Afrika

Soziale und ökologische Ungerechtigkeit: die verflochtene Krise

„Systemische Ungleichheit und Umweltzerstörung bedingen einander“: Pater Rampe Hlobo SJ, neuer Direktor des Jesuit Justice and Ecology Network Africa (JENA), beschreibt das Dilemma ineinandergreifender Probleme: „Wir können die Erde nicht heilen, ohne ihre Menschen zu stärken.“

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- Flucht und Migration

„Wir sind keine Tiere, Pater“

Pater Arturo Sosa, der Generalobere der Jesuiten, wendet sich mit einem eindringlichen Appell an die Weltöffentlichkeit: Geflüchtete und Migranten sind vollwertige Menschen mit unveräußerlicher Würde und müssen als solche behandelt werden. Er fordert konkrete politische Veränderungen, ein Umdenken in der Gesellschaft und mehr Engagement im Geist des Evangeliums.

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- Jesuiten-Flücht­lings­dienst

Strategien gegen die „Erzählung von Hass und Zerstörung“

Der Stopp der US-Entwicklungshilfe ist Ausdruck einer Ideologie des Autoritarismus, der Gleichgültigkeit und einer Logik der Gewalt, die an die Stelle von Solidarität, Gerechtig­keit und Menschenwürde treten. Weltweit stehen auch Projekte des JRS auf der Kippe. JRS-Leiter Michael Schöpf SJ: „Wir sind auf dem Weg in eine zerstörerische Welt, wenn wir so weitermachen.“

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- Inhaftierung von Jörg Alt SJ – Offener Brief

Solidarität und Verantwortung

„Bewältigung der Klimakrise muss politische Priorität sein“: In Folge einer Straßenblockade aus Protest gegen die Klimapolitik der Bundesregierung ist Jesuitenpater Dr. Jörg Alt SJ seine Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Nürnberg angetreten. Nun wenden sich über 120 Mitbrüder aus aller Welt sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft an die Öffentlichkeit

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- Haftantritt von P. Jörg Alt SJ

„Reden Sie nicht über mich, reden Sie über die Klimakatastrophe!“

Über zwei Jahre nach einer Straßenblockade aus Protest gegen die Klimapolitik der Bundesregierung tritt Pater Jörg Alt am 1. April 2025 seine Ersatzfreiheitsstrafe an. In einem Offenen Brief wendet er sich an die kommende Bundesregierung: „Hören Sie auf die Wissenschaft. Sagen Sie der deutschen Bevölkerung die Wahrheit über den Ernst der Lage!“

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- Krieg in der Ukraine

Humanitäre Hilfe statt Ausverkauf!

Nach seinem Ukraine-Besuch warnt P. Christian Marte SJ, Leiter des Innsbrucker Jesuitenkollegs, vor einer neuen Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid der Bevölkerung: „Das Gefühl der Ungerechtigkeit wird nun verschärft, weil die Menschen den Eindruck haben: Sind wir nur Objekte der Welt-Politik?“ Sein Fazit der Reise: „Wir brauchen eine starke Kirche für die Schwachen.“

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- Syrien

Hoffnung, Angst, Warten

Das Assad-Regime ist gefallen, doch die Herausforderungen für Stabilität und Frieden in Syrien sind gewaltig. Der Jesuiten-Flücht­lings­dienst (JRS) bleibt an seinen vier Standorten an der Seite der Schutzbedürftigen. Landesdirektor P. Vincent de Beaucoudrey SJ beschreibt die Stimmung im Land.

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- Kirgistan

Wege in die Zukunft

In Kirgistan ist rund ein Drittel der Bevölkerung unter 15 Jahre alt, doch viele Schulen sind überfüllt und schlecht ausgestattet. Kinder mit Behinderungen stehen ohne spezialisierte Förderangebote vor großen Hürden; soziale Teilhabe ist nicht selbstverständlich. Umso bedeutsamer ist die pastorale und soziale Arbeit der Jesuiten in einem der ärmsten Länder Zentralasiens

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- Myanmar

Bombenangriff auf Pastoralzentrum – doch „Glaube und Geist bleiben stark“

Myanmar durchlebt seit dem Militärputsch 2021 eine schwere humanitäre Krise, geprägt von Bürgerkrieg und den Folgen einer Flutkatastrophe. Anfang März hat das Militär ein jesuitisches Pastoralzentrum der Diözese Banmaw im Norden Myanmars bombardiert, doch die Gemeinde bleibt standhaft.

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