Advocacy

- Jesuit Refugee Service

Von Rom bis an die Ränder der Welt

Cecilia Bock ist verantwortlich für Monitoring und Evaluation beim Jesuiten-Flücht­lings­dienst in Rom (JRS). Im Interview spricht sie über ihre Berufung und ihr Engagement bei der Begleitung von Geflüchteten in verschiedenen Regionen der Welt. Ihre Erfahrung: Mitgefühl, Zuhören und Beharrlichkeit sind konkrete Formen gelebten Glaubens.

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- Jesuit Worldwide Learning

Forschung aus eigener Erfahrung

Jesuit Worldwide Learning (JWL) bringt Hochschulbildung in die Krisenregionen und Flüchtlingslager der Welt. Ein neues Wissenschaftsforum für Studierende aus benachteiligten Gemeinschaften schafft akademische Aufmerksamkeit für Themen, die in ihren Lebenszusammenhängen von zentraler Bedeutung sind.

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- Jesuiten-Flücht­lings­dienst

Andere gehen, der JRS bleibt

Kevin Hartigan gehört zu den erfahrensten katholischen Nothilfe-Experten weltweit. Im Ruhestand engagiert er sich im internationalen Verwaltungsgremium des Jesuiten-Flücht­lings­dienstes. Schon seine erste Begegnung mit dem JRS prägte ihn tief. Auch im aktuellen Nahost-Konflikt bleiben JRS-Teams bedingungslos an der Seite der Leidtragenden

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- Krieg in der Ukraine

„One Proposal“: Von der Nothilfe zur Integration

Auch im vierten Jahr des Krieges in der Ukraine bleibt der Bedarf an Unter­stützung immens. Mit dem Projekt „One Proposal“ koordiniert der Jesuiten-Flücht­lings­dienst (JRS) gemeinsam mit dem jesuitischen Xavier Network eine umfassende Antwort in fünf Ländern: Ukraine, Polen, Rumänien, Ungarn und Slowakei.

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- KATC Sambia

Felder voller Ideen

Ein Praktikum in Sambia macht deutlich: Nachhaltige Land­wirt­schaft ist keine Einbahnstraße zwischen Nord und Süd.

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- Myanmar

Kein Frieden, keine Sicherheit, keine Heimat

Jesuiten und andere kirchliche Organisationen warnen vor wachsender Not und Gewalt nach Scheinwahlen – 3, 6 Millionen Menschen sind auf der Flucht

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- Jesuit Worldwide Learning

Hüterinnen des Amazonas

Akademische Bildungsprogramme von Jesuit Worldwide Learning (JWL) im ecuadorianischen Yasuní-Nationalpark stärken junge indigene Frauen im Einsatz für die Bewahrung ihrer Heimat, des Regenwalds

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- JRS Uganda

Neue Wege

Nach acht Jahren übergibt Christina Zetlmeisl die Leitung des Jesuiten-Flücht­lings­dienstes (JRS) Uganda an ihren Nachfolger P. Paul Kalenzi SJ. In Zeiten großer Veränderungen und Herausforderungen muss der JRS Kosten einsparen und wird „versuchen, Einnahmen zu generieren, manchmal auch aus ungewohnten Quellen“, kündigt Pater Paul an

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- P. Arturo Sosa SJ

„Wir arbeiten alle an einer Sendung”

Pater General Arturo Sosa SJ, ranghöchster Jesuit, verdeutlicht bei seinem Besuch in Nürnberg: Glaube und Gerechtig­keit sind nicht voneinander zu trennen

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- Jesuit Volunteers

„Seht uns als Menschen!“

Jesuit Volunteer Julius hat als Freiwilliger ein Jahr mit Geflüchteten an der EU-Außengrenze gearbeitet — er berichtet von Polizeigewalt, offenen Wunden und seelischen Narben, aber auch von humorvollen Begegnungen und tiefem Mitgefühl

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- Weltkirche

„Mut, nicht zu schweigen“

Im Jahresbericht der „Konferenz Weltkirche“ skizziert Missionsprokurator P. Christian Braunigger SJ, wie Kürzungen in der Entwicklungshilfe „ganz unmittelbar das Leben von Millionen“ gefährden sowie „die negativen Auswirkungen auf die internationale Gemeinschaft“. Umso wichtiger: Unter­stützung für Hilfsorganisationen wie unsere Partnerinnen und Partner vom JRS

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- Marokko

Centro Baraka: Leuchtturm der Hoffnung

In einer der ärmsten Regionen Marokkos begleiten Programme von Jesuiten und Caritas benachteiligte Frauen auf dem Weg zur Selbstermächtigung. P. Alvar Sánchez SJ gibt Einblicke in „eine Gemeinschaft, die bildet, begleitet, Würde verleiht“

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- JRS Afrika

Psychische Gesundheit und Menschenwürde

Moses Mukasa, ein Psychologe aus Uganda, stärkt als interregionaler Beauftragter für psychische Gesundheit die Hoffnung in afrikanischen Flüchtlingsgemeinschaften. Er erklärt, warum seelisches Wohl der Schlüssel zur Heilung ganzer Gesellschaften ist.

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- JRS Uganda

„Es gibt immer Hoffnung“

Trotz immer schwierigerer Rahmenbedingungen eröffnet der Jesuiten-Flücht­lings­dienst (JRS) Uganda vetriebenen Menschen neue Wege: Der Impact Report 2024 erzählt Geschichten von Würde, Verantwortung und Heilung.

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- KATC Sambia

Zukunft für Afrikas Land­wirt­schaft

In Sambia machen die agrarökologischen Konzepte des Kasisi Agricultural Training Centre Schule – nun haben sich auf Einladung des Ministeriums für Grüne Wirtschaft Vertreterinnen und Vertreter von Partnerministerien aus 15 afrikanischen Ländern für einen Workshop in Kasisi getroffen

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- Afrika

Soziale und ökologische Ungerechtigkeit: die verflochtene Krise

„Systemische Ungleichheit und Umweltzerstörung bedingen einander“: Pater Rampe Hlobo SJ, neuer Direktor des Jesuit Justice and Ecology Network Africa (JENA), beschreibt das Dilemma ineinandergreifender Probleme: „Wir können die Erde nicht heilen, ohne ihre Menschen zu stärken.“

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- Flucht und Migration

„Wir sind keine Tiere, Pater“

Pater Arturo Sosa, der Generalobere der Jesuiten, wendet sich mit einem eindringlichen Appell an die Weltöffentlichkeit: Geflüchtete und Migranten sind vollwertige Menschen mit unveräußerlicher Würde und müssen als solche behandelt werden. Er fordert konkrete politische Veränderungen, ein Umdenken in der Gesellschaft und mehr Engagement im Geist des Evangeliums.

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- Jesuiten-Flücht­lings­dienst

Strategien gegen die „Erzählung von Hass und Zerstörung“

Der Stopp der US-Entwicklungshilfe ist Ausdruck einer Ideologie des Autoritarismus, der Gleichgültigkeit und einer Logik der Gewalt, die an die Stelle von Solidarität, Gerechtig­keit und Menschenwürde treten. Weltweit stehen auch Projekte des JRS auf der Kippe. JRS-Leiter Michael Schöpf SJ: „Wir sind auf dem Weg in eine zerstörerische Welt, wenn wir so weitermachen.“

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- UN-Klimakonferenz

Eine Stimme für die Schöpfung: Jesuiten fordern Klimagerechtigkeit

Im Vorfeld der Klimakonferenz COP30 in Belém, Brasilien, drängt die Initiative ecojesuit mit einem weltweiten Appell auf konkrete Maßnahmen wie die Entschuldung von Entwicklungsländern, eine „gerechte Energiewende“ sowie eine Land­wirt­schaft, die den Menschen und die Schöpfung in den Mittelpunkt stellt.

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- Haftentlassung von Pater Jörg Alt

„Ich bin dankbar für diese Zeit“

Am 1. April hatte Jesuitenpater und Klimaaktivist Jörg Alt SJ eine Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Nürnberg angetreten – und ist nun wieder in Freiheit. Was er im Gefängnis erlebt hat, schreibt er einige Stunden nach seiner Entlassung, bestärkt sein politisches Anliegen.

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- Inhaftierung von Jörg Alt SJ – Offener Brief

Solidarität und Verantwortung

„Bewältigung der Klimakrise muss politische Priorität sein“: In Folge einer Straßenblockade aus Protest gegen die Klimapolitik der Bundesregierung ist Jesuitenpater Dr. Jörg Alt SJ seine Ersatzfreiheitsstrafe in der JVA Nürnberg angetreten. Nun wenden sich über 120 Mitbrüder aus aller Welt sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft an die Öffentlichkeit

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- Haftantritt von P. Jörg Alt SJ

„Reden Sie nicht über mich, reden Sie über die Klimakatastrophe!“

Über zwei Jahre nach einer Straßenblockade aus Protest gegen die Klimapolitik der Bundesregierung tritt Pater Jörg Alt am 1. April 2025 seine Ersatzfreiheitsstrafe an. In einem Offenen Brief wendet er sich an die kommende Bundesregierung: „Hören Sie auf die Wissenschaft. Sagen Sie der deutschen Bevölkerung die Wahrheit über den Ernst der Lage!“

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- Krieg in der Ukraine

Humanitäre Hilfe statt Ausverkauf!

Nach seinem Ukraine-Besuch warnt P. Christian Marte SJ, Leiter des Innsbrucker Jesuitenkollegs, vor einer neuen Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid der Bevölkerung: „Das Gefühl der Ungerechtigkeit wird nun verschärft, weil die Menschen den Eindruck haben: Sind wir nur Objekte der Welt-Politik?“ Sein Fazit der Reise: „Wir brauchen eine starke Kirche für die Schwachen.“

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- Syrien

Hoffnung, Angst, Warten

Das Assad-Regime ist gefallen, doch die Herausforderungen für Stabilität und Frieden in Syrien sind gewaltig. Der Jesuiten-Flücht­lings­dienst (JRS) bleibt an seinen vier Standorten an der Seite der Schutzbedürftigen. Landesdirektor P. Vincent de Beaucoudrey SJ beschreibt die Stimmung im Land.

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- Myanmar

Bombenangriff auf Pastoralzentrum – doch „Glaube und Geist bleiben stark“

Myanmar durchlebt seit dem Militärputsch 2021 eine schwere humanitäre Krise, geprägt von Bürgerkrieg und den Folgen einer Flutkatastrophe. Anfang März hat das Militär ein jesuitisches Pastoralzentrum der Diözese Banmaw im Norden Myanmars bombardiert, doch die Gemeinde bleibt standhaft.

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- Entwicklungshilfe

Globale Verantwortung, nicht Verhandlungsmasse!

In einer gemeinsamen Pressemitteilung mit medmissio, Missionsärztliches Institut in Würzburg, kritisieren wir die Forderungen der CSU in ihrer kürzlich veröffentlichten „Bayern-Agenda“ zur Bundestagswahl, insbesondere die Absenkung der deutschen Entwicklungshilfegelder und die einseitige Ausrichtung der Entwicklungspolitik an vermeintlichen deutschen Interessen.

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- Klimaprotest

Pater Jörg Alt: Friedliche Blockade, härtere Strafe?

Zehn Euro Geldstrafe sind, urteilt das Bayerische Oberste Landesgericht, nicht genug, und hebt frühere Urteile gegen Pater Jörg Alt und zwei andere Angeklagte auf, die aus Protest gegen die Klimapolitik eine Straße in München blockiert hatten. Das könnte sie nun teurer zu stehen kommen. Pater Alt ist enttäuscht und will wissen: „Was ist wichtiger: Das Recht auf freie Fahrt oder die Rechte künftiger Generationen?“  

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- Advocacy

Newsletter des Ukama-Zentrums: jetzt abonnieren!

Das Ukama-Zentrum der Jesuiten für die sozial-ökologische Transformation in Nürnberg ist Think Tank, Bildungsstätte, Vernetzungsort für Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Politik, spirituelles Zentrum sowie Anlaufstelle für Engagierte, um Ideen und Projekte zu planen. Ab sofort bietet das Ukama-Zentrum einen eigenen Newsletter an, um über die vielfältigen Aktivitäten des Zentrums, rund um Soziale Gerechtig­keit, Spiritualität und Ökologie auf dem Laufenden zu informieren  

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- JRS Syrien

Gemeinsam einen Unterschied machen

Das Assad-Regime ist gefallen, doch die Lage in Syrien ist weiter instabil und gefährlich. Der Jesuiten-Flücht­lings­dienst (JRS) verspricht: „Wir bleiben an der Seite schutzbedürftiger Gemeinschaften!“

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- Libanon

Ein Ort der Hoffnung und Solidarität

Im Libanon eskaliert die Gewalt, doch inmitten des Chaos öffnet die Jesuitenkirche St. Joseph in Beirut ihre Türen für Menschen in Not. Michael Petro SJ, ein Jesuit in Ausbildung aus Boston, USA, berichtet von seinem Dienst für den Jesuiten-Flücht­lings­dienst (JRS)

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