– #weltweitonline am 25.11.
Homs: Leben in der Trümmerstadt
Der junge österreichische Jesuit Gerald Baumgartner lebt in einer der Städte, die im syrischen Bürgerkrieg am meisten zerstört wurden. Heute sind Gas, Strom, Benzin Mangelware, die Essenspreise schießen in die Höhe. Am Donnerstag, 25.11., berichtet Gerald Baumgartner SJ von allgemeiner Hoffnungslosigkeit, aber auch wie das Jesuitenkloster zu einem geschützten Ort werden soll, wo Menschen aller Religionen willkommen sind.

Gerald Baumgartner wurde 1994 in Oberösterreich geboren. Er machte seinen Zivildienst in Jerusalem und studierte daraufhin in Graz Theologie. Dort lernte er auch die Jesuiten kennen und trat 2016 ins Noviziat in Nürnberg ein.
Nach seinem Münchner Philosophie-Studium absolviet er jetzt seinen nächsten Ausbildungsabschnitt im syrischen Homs und arbeitet vor Ort in der Jugend- und Studentenseelsorge.
Syrien: Da sein, trotz alledem
Die Folgen des Kriegs in Syrien sind allgegenwärtig: Zerstörte Häuser, fehlende medizinische Versorgung, explodierende Preise und soziale Spannungen prägen das Leben. Millionen stehen täglich vor unmöglichen Entscheidungen: Essen oder Medikamente? Schule oder Arbeit? Bleiben oder gehen? Die Jesuiten und die Teams des Jesuiten-Flüchtlingsdienstes (JRS) bleiben präsent, begleiten Menschen in besonders betroffenen Vierteln von Aleppo, Homs und Damaskus – mit medizinischer Hilfe, psychosozialer Begleitung, Bildung und sicheren Orten für Kinder und Familien.
